Markus Mittermeier

in Poesie, Ruhpolding

Markus Mittermeier ist nicht nur der Schöpfer von Connected Skills, sondern auch von philosophischen und poetischen Schriftstücken. Seine Intension ist mit seinen Werken Menschen zu bewegen. Durch einen kleinen Gedankenanstoß will er sie ihren Zielen näher bringen und neue Sichtweisen auf das Leben vermittlen. Entdecke sein kreatives Bewusstsein und mache dir selbst ein Bild von ihm.

Philosophie

Copyright by Markus Mittermeier

Der Sound meines Lebens, er spielt in allen Tönen, wenn ich das mache zu dem ich mich bestimmt fühle. Es ist wie ein Rausch, der nie endet. Er macht süchtig nach mehr, der eigene Erfolg die Droge der Seele. Die Kontrolle über Selbstverwirklichung. Seine Ideen in die Welt strömen zu lassen, wie ein Fluss der in einem unendlichen Meer endet. Sich selbst bewusst sein, Gott zu spielen. Kunst, etwas das uns erfüllt. Alles ist Kunst, sie ist die Schönheit einer Idee. Der Ausdruck innerer Welten, die Manifestation dessen. Ich verspüre Liebe, wenn ich weiß, dass meine Gedanken in der Welt angekommen sind. Ich fühle mich, wenn ich etwas geschaffen habe. Die Kunst lässt mich leben, ich bin umgeben von Künstlern. Jeder Mensch ist einer, es gibt nur Differenzierungen im Ansehen. Ein Künstler muss kein Maler sein, Kunst kann viel mehr sein. Kunst ist der Begriff der jeden Menschen aufatmen lässt. Kunst ist alles, dass dich an dich erinnert wenn du es nach außen trägst. Fühle die Kunst die in der steckt und manifestiere sie, gib ihr einen persönlichen Wert und überzeuge Menschen davon. Siehe da ein Künstler wurde geboren. Willkommen in meiner Welt.

Authentisch ist, wer sein Ding macht. Real ist, wer nicht von außen Bestätigung sucht. Echt ist, wer an sich denkt. Unverfälscht sind nur wenige. Unbeeinflusst ist keiner.

Was ist heute noch wirklich wirklich. Was ist real, was ist gespielt? Die Menschheit präsentiert sich in den sozialen Medien, doch was wir dort finden, ist nichts anderes als das traurige Ich einer unvollkommenen und beeinflussten Ideologie der eigenen Persönlichkeit. Denn wie wir uns dort präsentieren ist wie wir wollen, dass die Community uns wahrnimmt. Gehetzt von der eigenen Vorstellung darüber, was andere über einen denken könnten, versuchen wir eine Maske im Internet zu bilden. Versuchen unsere eigene Identität dahinter zu begraben. Noch viel schlimmer, wir werden zu ihr. Nehmen uns durch sie wahr.

Wer bin ich nun? Die Person, die ich vorgebe zu sein. Oder doch das verunsicherte Ich dahinter. Warum kann man heutzutage nicht mehr damit zufrieden sein, wer man ist? Warum ist die Bestätigung von außen so wichtig? Keiner beschäftigt sich mit sich selbst, jeder ist auf Ablenkung aus. Ob Netflix, Instagram oder YouTube. Hauptsache genügend Input um sich selbst nicht wahrnehmen zu müssen. Ist das neue Ich einmal erschaffen, geschmückt mit den besten Teilen deiner Persönlichkeit, das perfekte Abbild deiner Stärken ohne Rücksicht auf deine Schwächen, hast du bereits verloren. Du bist gefangen in der Sucht des 21. Jahrhunderts. Sie ist da, du brauchst sie, deine neue Persönlichkeit. Dein perfektes Ich. Sie ist jetzt ein Teil deines Lebens. Doch sie ist nicht real, sie ist nicht du. Doch das zu verstehen ist schwer, denn du denkst du bist zufrieden. Was du aber nicht weißt, ist, dass diese Zufriedenheit ausschließlich an der Oberfläche kratzt. Sie reibt Tag für Tag, immer und immer wieder an dir, bis du schlussendlich daran zerbrichst.

Depressionen machen sich erkenntlich, denn das was du vorgibst zu sein, das bist nicht du. Es ist nur eine imaginäre Vorstellung deiner selbst erzeugten Persönlichkeit. Und du hast sie nicht, wie du wahrscheinlich annimmst, aus deinem freien Geist heraus erschaffen. Nein, sie ist nur eine Facette deiner sozialen Werte. Deinem Freundeskreis, der Online Community. Jeder will etwas Besonderes sein, doch jeder ist gleich. Jedes Social Media Profil ist gleich, nur mit einem anderen Gesicht. Jeder versucht, anders zu sein. Genau das macht dich nur mehr zu dem, wie alle anderen sind, denen du voller Eifer hinterherläufst. Du kannst nichts dafür, du bist blind, tappst in der Dunkelheit. Kein Licht in Sicht. Individualität wirst du hier nicht finden, denn was du von dir zeigst, ist nicht real. Es ist einzig und allein ein trauriges Abbild deiner Vorstellung, inspiriert von den Anderen da draußen.

Wenn du etwas machst, weil du der Welt zeigen willst, wie einzigartig du bist, ist es nicht echt. Denn die Absicht dahinter ist eine andere, als deiner persönlichen Kreativität freien Lauf zu lassen. Es ist einzig und allein der Versuch, der Masse gleich zu werden, mitzuhalten im Wettlauf gegen die Zeit.

Der größte Feind unseres individuellen schaffens ist die tägliche Routine. Unser trister Alltag kettet uns an seine festen Abläufe. Geprägt von eintönigen, nie enden wollenden Wiederholungen in unserem tun, entwickeln wir uns zu einem depressiven Gefangenen unserer Welt. Warum also behalten wir diese öde und längst veraltete Moral und stecken fest in dieser, uns nicht dankbaren Alltagssituation. Es dauert, aber nach einer gewissen Zeit, irgendwann arrangieren wir uns mit den festen Abfolgen des Tages. Zu Anfang scheint es ungewohnt doch nach einiger Zeit ist es ein uns scheinbar notwendiger Bestandteil unseres Lebens. Wir haben uns damit abgefunden. Aus der Gewohnheit wurde Gemütlichkeit. Jeder Versuch diese Rotation in unserem handeln zu unterbinden, entgegnen wir mit der Angst unsere Sicherheit und somit unsere heilige Komfortzone zu verlieren. Denn das ist es doch, was uns der Alltag zu vermitteln versucht, uns unsere Komfortzone Tag für Tag, Woche für Woche und Jahr für Jahr aufzeigt. Bleib hier, geh nicht weiter. Dir geht es gut, warum willst du mehr erreichen, warum willst du mich aufgeben. Klar wird er nicht in diesem Sinne mit dir sprechen. Aber es ist die Stimme, die dich unbewusst beeinflusst, wenn du versuchst deinen Traum zu verwirklichen. Dich einer neuen Herausforderung stellst und versuchst, deiner Normalität zu entkommen.

Träume sind der Treibstoff in unserem Gefährt der Selbstverwirklichung. Sie sind unsere Motivation, uns selbst neu zu erleben. Unsere tiefsten Sehnsüchte werden durch sie bewusst, also warum sollten sie nur als Gedanken und Hoffnungen in unserem Bewusstsein verbleiben. Wieso nehmen wir unser Leben nicht selbst in die Hand und halten sie uns als Maßstab für unsere Ziele vor Augen. Also wieso nicht erst ruhen, wenn wir sie erreicht haben. Ist das nicht das, was das Leben uns bietet? Die Möglichkeit aus seinem Traum Realität werden zu lassen. Selbst Schöpfer von etwas zu werden, der Herr deiner Gedanken, Gott in dem was du tust. Was wäre, wenn du nicht mehr träumen dürftest? Wäre es nicht schade, würde es dir nicht fehlen? Kennst du das, wenn du etwas besitzt es aber erst zu schätzen weißt wenn es dir fehlt. Genau das meine ich. Träume, sie sind immer da wir beachten sie nur nicht. Stehen im Schatten unserer selbst ohne zu bemerken, dass es höchste Zeit ist daraus hervorzutreten. Was ich glaube ist, dass unser Alltag uns versucht zu vermitteln, dass wir Träume haben, diese aber nicht umsetzen sollen. Warum? Weil wir Angst haben, Angst davor unsere Sicherheit zu verlieren. Spätestens jetzt ist es an der Zeit den Schritt  der Veränderung zu wagen, ein Stück weit ins Ungewisse schreiten. Warum nicht mit einer spielerischen Freude in den Alltag gehen. Keine Angst vor dem uns nicht bekannten haben, den Tag als Geschenk sehen. Sich nicht an etwas festhalten zu müssen von dem man denkt es gibt einem Halt, was letztendlich genauso vergänglich ist wie alles im Universum. Aber was bewegt einen Menschen dazu sich selbst zu vergessen. Ist es der trübe Alltagsverstand oder die neu gewonnene Gemütlichkeit. Ich denke der Faktor Zeit ist ein essenzieller Bestandteil dessen, die falsche Wahrnehmung – eine verzerrt Realität. Der Aberglaube, eines Tages. Eines Tages, werden sich meine Träume von alleine erfüllen.

Und jetzt? Alles wegwerfen und mich hals über Kopf ins unbestimmte stürzen, oder weiterleben wie zuvor? Nun ja, die Entscheidung liegt bei dir. Aber wenn du dir vor Augen führst etwas Spontanität und Mut für neue Abschnitte in deinem Leben einzubringen könnte das deinen Alltag etwas bunter färben als die ewige Schwarz weiß Tönung. Früher oder später willst du auch nicht mehr in deinen Alltag zurück. Nur zu, es geht weiter mit dir! Nicht wieder stagnieren, sonst landest du wieder am Anfang. Es gibt keinen Alltag in dem Sinne, denn die Welt und du, ihr verändert euch! Jeder Tag ist anders, der Moment ist neu. Hör nicht auf, neue Erfahrungen zu machen, neues zu entdecken. Wiege dich nicht in Sicherheit, sie ist nur eine Illusion. Sei dir vielmehr darüber bewusst und lebe nach dem Konzept der Endlichkeit. Fühle dich als wärst du überall Zuhause, entdecke die Welt dort draußen neu! Es werden Herausforderungen kommen, aber nichts was du nicht bewältigen wirst. Fange an dein Leben zu leben. Habe keine Angst davor, was dort draußen ist!

Gewohnheit, dein persönlicher Feind in diesem Prozess

Die kreative Ader in mir. Ja sie existiert, wo weiß ich nicht. Irgendwo in mir, aber gefunden habe ich sie noch nicht. Ich warte, Tag für Tag dass sie sich mir offen bart. Jetzt bin ich bereits 40, ich glaube sie wird nicht mehr kommen. Selbst wenn, dann ist es zu spät. Oder habe ich sie übersehen? Wahrscheinlich gibt es diese Seite meiner Persönlichkeit überhaupt nicht und ich habe vergebens darauf gewartet. Jetzt sitze ich hier, alleine in meinem Haus und gehe Tag für Tag in die Arbeit. Immer das gleiche, aber das ist eigentlich nicht meine Vorstellung vom Leben.

Ich schlafe ein.

Aber was ist sie dann

fragt unvermittelt eine kritische Stimme aus meinem Kopf.

Ich weiß es nicht

gebe ich verklemmt zurück.

Ich wache wieder auf.

Frust macht sich in mir breit. Das Warten auf etwas das nie gekommen ist, es hat meinen Sinn fürs Leben getrübt. Ich fühle mich unausgeglichen und wache jeden morgen mit Schuldgefühlen auf. Ich weiß, dass ich gerne schreibe. Aber ich tue es nicht. Wieso eigentlich? Stimmt, da ist es wieder dieses Gefühl von „Du bist nur einer von tausenden, was sollst du schon bewirken.“ Das wird einem doch Heute vermittelt, geh in die Schule und dann Arbeiten, so kannst du überleben. Alles andere wirst du ohnehin nicht schaffen. Rockstar oder Astronaut. Dazu bist du nicht bestimmt. Ja es gibt diese Menschen, aber die hatten Glück.

Ich erwache – doch ich bin schon wach.

Ich glaube ich verstehe jetzt. Es ist als wäre die Lösung die komplette Zeit über da gewesen ich habe sie nur nicht erkannt. Schon seit Kindesalter dachte ich, ich wäre etwas Besonderes. Jeder ist das, du musst nur etwas daraus machen. Mein Fehler bestand darin darauf in einem abgesicherten Leben darauf zu warten. Ich bin niemals ein Risiko eingegangen ich war immer defensiv im Leben. Das Lehrten mich meine Eltern. Aber nun glaube ich, wer groß träumt muss viel Risiko eingehen. Oder zumindest anfangen, egal mit was, aber etwas bei dem man von sich selbst überzeugt ist.

Verliere dich nicht darin auf etwas zu warten, von dem du träumst. Es gibt immer einen Anfang, nimm ihn selbst in die Hand, geh hinaus in die Welt offen für neue Begebenheiten. Neue Erlebnisse und spiele das Spiel so gut du es spielen kannst. Das Leben ist ein Spiel, du darfst nur keine Angst davor haben es zu spielen.

Wiege dich nicht in Sicherheit, hör nicht auf danach zu streben dich selbst zu verwirklichen. Verbleibe nicht in dem gesicherten Leben in dem du dich gerade befindest, das ist die Last Mensch zu sein. Sondern wage es, dein Leben wie es jetzt ist aufzugeben und weiter zu spielen, solange bis du ankommst, wo du sein willst.

Woher weiß ich wann ich angekommen bin?

Glaub mir du wirst es fühlen genauso wie ich es jetzt mit meinen 40 Jahren fühle dass ich in einer Stufe der Entwicklung Rast gemacht habe, weil mir dies so gesagt wurde. Ich habe nie weiter gespielt.

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